Parken per Smartphone – Innovationen in der Autobranche

Parken per Smart­phone – Innovationen in der Auto­branche

Elektro oder Hybrid, parkieren per Smartphone oder Kamera? Die Autobranche entwickelt sich rasant. Die spannendsten aktuellen Trends:

Dem Reh aus­weichen? Aber sicher!

Was ist gefährlicher – ein Reh über­fahren oder beim Aus­weichen von der Fahr­bahn abkommen? Solche Fragen sind hoffentlich bald passé. Denn die Autos der Zukunft sollen nicht nur Hinder­nisse erkennen, sondern auch in der Lage sein, automatisch ein sicheres Ausweich­manöver zu berechnen. Damit der Fahrer weder im Reh noch in der Tanne landet.

Peinliche Parkier­manöver vermeiden

Manche können es besser als andere: Sich elegant und in wenigen Zügen in die engsten Park­lücken manövrieren. Für alle, die Mühe damit haben, wird das Parkieren per Mobil­telefon oder Auto­schlüssel ein Segen sein. Der Lenker steuert sein Auto per Fern­bedienung von aussen und kann dabei die Abstände viel leichter kalkulieren. So lassen sich peinliche Manöver inmitten einer zwar hilfs­bereiten, aber auch gutmütig-amüsierten Zuschauer­menge künftig vermeiden.

Kameras statt Spiegel

Das Auto der Zukunft wird mit noch mehr Kameras ausgestattet sein, um z.B. Abstände zu messen oder Brems­manöver einzuleiten. Erste Her­steller lieb­äugeln sogar damit, alle Spiegel durch Kameras zu ersetzen und die gesamte Windschutz­scheibe zum Display zu machen. Das bedeutet eine «gläserne Motor­haube» vorn und freie Sicht nach hinten, selbst wenn der Koffer­raum bis ganz oben mit Reise­gepäck gefüllt ist.

Dein Auto kennt dich genau

«Oh nein, schon wieder der falsche Radio­sender!» Fahrer­sitz, Musik oder auch Klima­anlage müssen heutzutage jedes Mal von Neuem eingestellt werden, wenn mehrere Lenker sich ein Fahr­zeug teilen. Künftige Autos machen das unnötig, denn sie gehen individuell auf den jeweiligen Fahrer ein. Das kann auch bedeuten, dass bei der sportlich fahrenden Mutter ein anderes Motoren­programm aktiviert ist als beim Sohn, der eher defensiv unterwegs ist.

Ein Fingerzeig nur – und schon ist Ruhe

Eltern kleiner Kinder träumen davon: Eine kleine Hand­bewegung, und es kehrt Ruhe ein. Das automatische Still­schweigen von Kindern bekommt das Auto der Zukunft zwar nicht hin, doch immerhin wird das Auto­radio auf Finger­zeig gehorchen und sich so lauter oder leiser stellen lassen. Auch andere Elemente, wie das Schiebe­dach, sollen auf Hand­bewegung reagieren.

Mit dem Elektro­auto in die Ferien

Heutzutage zögern viele Menschen, sich ein Elektro­auto anzuschaffen. Sie fürchten die kurzen Reich­weiten, die auch noch von der Geschwindig­keit und von den Aussen­temperaturen abhängen. Doch die Auto­bauer arbeiten mit Hoch­druck an der Batterie- und Lade­technik. Schon 2020 soll es Autos mit Reich­weiten über 500 Kilo­metern geben, versprechen die Hersteller. Dann sind Elektro­autos nicht nur im Stadt­verkehr attraktiv, sondern auch ferien­tauglich.

Expertentipp

Innovativ und preis­gekrönt: Zurich hat 2016 eine Auto­versicherung ohne Prämien­stufen­system lanciert und dafür den Innovations­preis der Schweizer Assekuranz gewonnen. Die Versicherung belohnt sicheres Fahren und bietet viele Vorteile für die Kunden: Die Prämie wird im Schaden­fall nicht automatisch erhöht. Drei Jahre unfallfreies Fahren wird mit 500 Schweizer Franken weniger Selbst­behalt belohnt.