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Viele Schweizer KMU fürchten um ihre Existenz

Zürich, 10. Januar 2016

Mangelnde Verbrauchernachfrage und der starke Wettbewerb bereiten den Schweizer KMU am meisten Sorge. Ihre grösste Chance sehen sie darin, neue Kundensegmente zu erschliessen. Dies ergibt eine Umfrage von Zurich.

Die Chefs kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) plagen Sorgen um ihren Umsatz. 42,5% der Schweizer KMU sehen das grösste Risiko ihrer Geschäftstätigkeit in der mangelnden Verbrauchernachfrage sowie in Überbeständen. Dies ergibt eine Umfrage, welche die Zurich Versicherung 2015 bei 200 KMU in der Schweiz durchgeführt hat. 



Die Angst vor einer nachlassenden Nachfrage erklärt sich Guy Miller, Chief Market Strategist und Head of Macroeconomics bei Zurich, mit der tiefen Teuerung: «Eine niedrige Inflation oder gar Deflation kann für die Geschäftsaussichten problematisch sein», sagt Miller. «Die Konsumenten zögern Käufe hinaus, was zu einem schwächeren Umsatz führt, worauf die Unternehmen ihrerseits die Investitionen wegen des niedrigen Konsums kürzen.» Daraus entwickle sich ein Teufelskreis. Im Vorjahr sorgten sich mit 29% noch deutlich weniger KMU-Chefs um die Nachfrage. Als zweit- und drittwichtigste Sorgen geben KMU aktuell den starken Wettbewerb respektive eine daraus resultierende Minderung der Verkaufsmarge (33%) an sowie steuerliche Probleme (16.5%). Auf den nächsten Plätzen folgen die Angst vor einem Reputationsschaden und vor dem Ausfall von Mitarbeitenden.



Hoffnung in neue Kundensegmente



Die grössten Chancen sehen 25% der KMU in der Erschliessung neuer Kundensegmente. Laut Guy Miller reagieren sie damit konsequent auf die mangelnde Nachfrage: «Unternehmen müssen nach neuen Wachstumsquellen suchen, indem sie ihre Produkte diversifizieren», erklärt Miller. «Derzeit wächst die Weltwirtschaft schwach, weshalb eine hohe Markenidentität, ein hoher Qualitätsstandard oder andere identitätsstiftende Eigenschaften erforderlich sind.» Ebenfalls hoffen die Firmen, dass sich Kostensenkungen (24.5%) und attraktive Kreditbedingungen (21.5%) positiv auswirken werden. 



Im Auftrag der Zurich Insurance Group führte das Marktforschungsinstitut GfK 2015 eine Umfrage in 15 Ländern durch. Weltweit wurden Führungskräfte von über 3‘000 KMUs (mit 0 bis 250 Vollzeitbeschäftigten) aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren nach den Risiken und Chancen für ihre Geschäftstätigkeit befragt.



Die detaillierten Resultate der Umfrage finden Sie in den Anhängen «Hauptrisiken für kleine und mittlere Unternehmen» sowie «grösste Chancen für kleine und mittlere Unternehmen».

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Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG und die Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG betreuen das Firmen- und Privatkundengeschäft von Zurich Insurance Group in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Organisation zählt zu den grössten Versicherern der Schweiz und tritt im Markt unter den Namen Zurich und Zurich Leben auf. Weitere Informationen unter www.zurich.ch.

Zurich Insurance Group ist ein führender Mehrspartenversicherer mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in weiteren Märkten. Zurich bietet eine umfassende Palette von Schaden- und Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen für Einzelpersonen, kleine, mittlere und grosse Unternehmen sowie multinationale Konzerne. Das Unternehmen beschäftigt rund 55’000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringen. Die Gruppe, vormals bekannt als Zurich Financial Services Group, hat ihren Hauptsitz in Zürich, Schweiz, wo sie 1872 gegründet wurde. Die Holdinggesellschaft, die Zurich Insurance Group AG (ZURN), ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I American Depositary Receipt Programm (ZURVY), das ausserbörslich an der OTCQX gehandelt wird. Weitere Informationen unter www.zurich.com.

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