KMU-Check

Vorteile vom KMU-Check

  • Die wichtigsten Versicherungen für Ihre Firma
  • Kostenlos, schnell und anonym
  • Möglichkeit, mit weiteren Angaben die Prämien zu berechnen

Häufig gestellte Fragen

Welche Versicherungen brauche ich als selbstständiger

Das hängt von diversen Faktoren ab, wie z.B. Unternehmenstätigkeiten, Kanton, Umsatz und Inventar. Im KMU-Check können Sie mit wenigen, anonymen Angaben erfahren, welche Versicherungen für Ihr Unternehmen obligatorisch oder sinnvoll sind.

Welche Versicherungen sind Pflicht für Neugründer?

Die berufliche Vorsorge und die Unfallversicherung sind obligatorisch für juristische Personen (AG, GmbH, Verein). Je nach Tätigkeit, Inventar und Kanton sind weitere Versicherungen pflichtig. Für eine individuelle, kostenlose erste Empfehlung nutzen Sie bitte den Zurich KMU-Check.

Welche obligatorischen Versicherungen brauchen Unternehmen?

Das hängt grundsätzlich von der Rechtsform ab. Bei juristischen Personen (AG, GmbH, Verein etc.) gelten alle Beschäftigen im Unternehmen als Arbeitnehmer, auch der Geschäftsführer. Diese Unternehmen sind verpflichtet, für ihre Arbeitsnehmer eine berufliche Vorsorge (Pensionskasse) sowie eine Unfallversicherung (UVG) abzuschliessen. Die Berufliche Vorsorge ist obligatorisch für alle Mitarbeitenden, die mindestens 21'330 Schweizer Franken verdienen. Die Berufsunfalldeckung ist immer obligatorisch, sobald Mitarbeitende mit AHV-pflichtigem Lohn angestellt sind. Sobald ein Angestellter mehr als 8 Stunden pro Woche arbeitet, ist auch die Deckung für Nichtberufsunfälle obligatorisch. Für manche Tätigkeiten und Berufe ist zusätzlich eine Haftpflichtversicherung obligatorisch, beispielsweise bei Rechtsanwälten. Es gibt aber weitere relevante Faktoren. Unser KMU-Check zeigt Ihnen auf, welche Versicherungen für Ihre Firma obligatorisch sind und gibt Ihnen Empfehlungen für andere, wichtige Versicherungen.

Sind die Sozialversicherungen für Selbständigerwerbende bzw. Einzelfirmen obligatorisch?

Eine selbständig erwerbende Person oder eine Einzelfirma ohne Angestellte haben ganz grundsätzlich keine Versicherungspflicht. Sobald die Firma jedoch Angestellte hat, ist sie verpflichtet, für diese Angestellte (analog übrigen Unternehmen) die Berufliche Vorsorge und die Unfallversicherung (UVG) abzuschliessen. Gut zu wissen: Auch wenn für Selbständigerwerbende keine Versicherungspflicht besteht, lohnen sich die oben erwähnten Versicherungen, da diese das Einkommen und den gegenwärtigen Lebensstandard bei kurz- und langfristiger Arbeitsunfähigkeit erhalten.

Wann muss ich die Krankentaggeldversicherung abschliessen?

Gewisse Gesamtarbeitsverträge verpflichten alle Unternehmen dieser Branche, eine kollektive Krankentaggeldversicherung abzuschliessen. Ansonsten ist diese Versicherung zwar dringend empfohlen, aber nicht obligatorisch. Denn als Arbeitgeber ist Ihr Unternehmen gesetzlich verpflichtet, Mitarbeitenden bei Krankheit den Lohn für eine gewisse Zeit weiter auszuzahlen. Wie lange der Lohn bezahlt werden muss, ist im Obligationenrecht (OR 324a) geregelt und hängt stark von der Anstellungsdauer ab. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Attraktivität als Arbeitgeber: Unternehmen ohne Krankentaggeldversicherung dürften aufgrund der geringeren Sozialleistungen für Arbeitnehmer weniger attraktiv sein.

Muss ich zusätzlich eine Pensionskasse (BVG) und eine Unfallversicherung haben, wenn ich mich nebenberuflich selbständig mache?

Wenn Sie als selbständig erwerbende Person mehr als 8 Stunden pro Woche bei einem anderen Arbeitgeber im Anstellungsverhältnis sind, so sind Sie durch diesen gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert (UVG) und müssen nicht obligatorisch die selbständige Erwerbstätigkeit zusätzlich versichern. Dies ist aber dringlich empfohlen, da sich die Versicherungsdeckung durch das Anstellungsverhältnis nur auf Heilungskosten und auf den versicherten Lohn bei diesem Arbeitgeber bezieht. Für das gesamte Einkommen, welches im Rahmen der Selbständigkeit erzielt wird, besteht keine Deckung, was zu erheblichen finanziellen Engpässen führen kann. Dieselbe Überlegung gilt für die berufliche Vorsorge: diese ist für die selbständige, nebenberufliche Tätigkeit zwar freiwillig, aber dennoch wichtig, weil der Lohn aus dieser Arbeit sonst nicht versichert ist.

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