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KMU weltweit unter Druck

Zürich, 8. Oktober 2013

Immer mehr Firmen leiden unter dem grossen Wettbewerbsdruck.Die meisten sehen ihr Heil darin, neue Kundensegmente zu erobern. Schweizer KMU gehen einen Sonderweg: Sie investieren in die Mitarbeiter, steuern neue Exportmärkte an und erhöhen die Löhne. Das geht aus einer globalen Umfrage der Zurich Versicherung bei 3000 KMU hervor.

Hoher Preisdruck, sinkende Margen: Das sind die grössten Herausforderungen, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) heute zu kämpfen haben (36%). Der intensive Wettbewerb bereitet gerade Schweizer Firmen (40%) grosse Sorgen – noch höhere Werte weisen nur Grossbritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf. Die Italiener und Spanier befürchten in erster Linie, dass die Nachfrage weiter abnimmt und sie auf Lagerbeständen sitzen bleiben. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter liegt speziell Schweizer und deutschen Firmenchefs am Herzen. Risiken wie Naturkatastrophen, Cyber-Kriminalität oder Korruption bereiten den Unternehmen dagegen kaum schlaflose Nächte.
Das geht aus einer Umfrage der Zurich Versicherung in 12 Ländern hervor. Zurich hat weltweit über 3000 KMU aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren nach den Risiken und Chancen für ihre Geschäftstätigkeit befragt (siehe Anhang).

Chancen im Markt

Wo wittern KMU am meisten Potenzial für ihre Geschäftstätigkeit? Fast alle sehen die grössten Chancen in der Erschliessung neuer Kundensegmente (33%). Am zuversichtlichsten
sind KMU in Brasilien: Über die Hälfte geht davon aus, neue Kundengruppen für sich gewinnen zu können. Schweizer KMU erhoffen sich auch mehr Erfolgschancen,
indem sie ihr Produktangebot diversifizieren und in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter investieren.
Spanische und portugiesische Firmen sehen ihr Heil vor allem darin, die Kosten und Spesen zu senken. Deutsche Unternehmen rücken derweil den Einsatz neuer Technologien sowie den Ausbau der Verkäufe über das Internet in den Mittelpunkt. Die Expansion in neue ausländische Märkte ist für Unternehmen in Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten eine echte Option.

Umgesetzte Massnahmen

Welche Entscheidungen haben KMU getroffen – welche Massnahmen umgesetzt? Die meisten haben im letzten Jahr am Produktangebot gefeilt. Dies mit dem Ziel, besonders bei den Kunden im eigenen Heimmarkt zu punkten (23%). Das Gros der Firmen hat auch die Preise ihrer Produkte und Dienstleistungen gesenkt – am stärksten in Spanien, Italien, Portugal und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Anders in Grossbritannien: Dort hat fast jedes vierte Unternehmen die Preise erhöht. Und Schweizer KMU verfolgen auch bei den umgesetzen Massnahmen einen Sonderweg: Sie haben vor allem die Löhne erhöht und neue Exportmärkte angesteuert.

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Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG und die Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG betreuen das Firmen- und Privatkundengeschäft von Zurich Insurance Group in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Organisation zählt zu den grössten Versicherern der Schweiz und tritt im Markt unter den Namen Zurich und Zurich Leben auf. Weitere Informationen unter www.zurich.ch.

Zurich Insurance Group ist ein führender Mehrspartenversicherer mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in weiteren Märkten. Zurich bietet eine umfassende Palette von Schaden- und Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen für Einzelpersonen, kleine, mittlere und grosse Unternehmen sowie multinationale Konzerne. Das Unternehmen beschäftigt rund 60’000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringen. Die Gruppe, vormals bekannt als Zurich Financial Services Group, hat ihren Hauptsitz in Zürich, Schweiz, wo sie 1872 gegründet wurde. Die Holdinggesellschaft, die Zurich Insurance Group AG (ZURN), ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I American Depositary Receipt Programm (ZURVY), das ausserbörslich an der OTCQX gehandelt wird. Weitere Informationen unter www.zurich.com.

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