Toninos Traum: Mehr Sicherheit für Kinder

Toninos Traum: Mehr Sicherheit für Kinder

Tonino Di Antonio hat eine Vision. Mit sicheren Velos möchte er Kinder bewegen und so auch die Eltern begeistern. Warum sein Start-up frezzo.ch so erfolgreich ist.

Neugierig geworden, wer Tonino ist und welches Business er aufgebaut hat? Hier kommt seine Geschichte:

«Wenn's 10 Sterne gäbe, würde ich frezzo.ch 11 geben. Absolute Fach­leute, freundlich und effizient. IT haben sie perfekt im Griff. Einkauf war ein wahres Vergnügen. Alles in allem: Mehr als nur empfehlens­wert». Wenn Tonino Di Antonio ein solches Kunden­feedback auf seiner Homepage liest, leuchten seine Augen vor Freude. 2014 hat er gemeinsam mit einem Freund frezzo.ch gegründet, einen Online­handel für Kinder­fahrzeuge mit Schwer­punkt auf hoch­wertigen Kinder­velos.

KMU-Unternehmer Tonino: Seine fünf Erfolgstipps

  1. Suche deine Berufung
    Wer eine Firma gründet, muss extrem viel Zeit und Kraft investieren. Dazu ist nur der bereit, der wirklich für seine Idee brennt. Und diese Begeisterung ist der wohl wichtigste Erfolgsfaktor.
  2. Besetze deine Nische
    Kopiere nicht das, was bereits 1000 andere tun, sondern entwickle etwas Neues – oder finde einen neuen Weg, etwas Bekanntes zu tun. Tonino hat sich beispiels­weise auf das Thema «Qualitäts­velos für Kinder» spezialisiert.
  3. Finde das beste Team
    Gerade in der Startup-­Phase kommt es auf jeden Einzelnen an. Finde Mitarbeitende, die deine Vision teilen und ebenfalls mit Herzblut dabei sind. Tonino sagt deshalb von seinem Team, es seien seine «Mit­erschaffer». 
  4. Sorge für deine Leute
    Tonino hatte am Anfang weder Zeit noch Lust auf Versicherungen. Doch nun weiss er, wie wichtig es ist, die Mitar­beitenden abzusichern – und damit auch die Existenz der Firma. Bei Zurich kann er Personen­versicherungen mit wenigen Klicks online ab­schliessen und spart sich so den Papier­kram. 
  5. Biete den besten Service
    Auch im Zeitalter der Digitalisierung macht der Mensch den Unter­schied, gerade in allen Dienst­leistungs­bereichen. Tonino sieht jeden Kunden­anruf als Chance – und die zahl­losen positiven Bewertungen beweisen, dass er sie zu nutzen versteht. 

Mit Qualität und Service überzeugen

«Wir haben im Qualitäts­manage­ment-­Studium darüber diskutiert, welche Gebrauchs­gegen­stände man besser und sicherer machen könnte und sind so auf die Idee gekommen», erinnert sich Tonino Di Antonio. Denn bei den gängigen Kinder­velos war er oft mit der Qualität nicht zufrieden: «Bewegung ist extrem wichtig für Kinder. Aber die Sicherheit liegt mir auch sehr am Herzen.» Deshalb lässt er nun seine eigenen Velos herstellen und hat bereits 26‘000 Kunden in der Schweiz mit seinen Produkten überzeugt. In den vergangenen zwölf Monaten haben bereits mehr als 600 Kunden den Service und die Produkte von frezzo bewertet – 97 Prozent der Kunden vergeben eine positive Bewertung.

Frezzo.ch bietet alles an, was Kinder bewegt, also neben Velos auch Scooter, Dreiräder, Roll­bretter oder die lustigen Pony­cycles, eine Art fahrender Schaukel­pferde für kleine Ponyfans. Selbstver­ständlich hat frezzo auch Sicherheits­zubehör wie Beleuchtungen, Helme oder Hupen im Angebot. Bei seinen sechs Angestellten setzt Tonino Di Antonio ebenfalls auf Sicherheit, zum Beispiel im Lager: «Für mich sind es keine Mitarbeiter, sondern Miterschaffer. Und ich fühle mich für jeden Einzelnen verantwortlich. Wir haben ein sehr kollegiales Verhältnis und das ist mir extrem wichtig. Denn nur so können wir gemeinsam wirklich etwas bewegen.»

Jede Hand wird gebraucht

Weil das Unter­nehmen noch in der Aufbau­phase ist, wird jede Hand gebraucht – ein längerer Ausfall eines Mitarbeitenden wäre schwierig für alle. «Wenn ich dann noch den Lohn über Monate aus eigener Tasche weiter­zahlen müsste, das könnte ich mir als Unternehmer gar nicht leisten», erklärt Tonino Di Antonio. Deshalb hat er neben der obligatorischen Unfallversicherung bei Zurich auch eine Kranken­tag­geldversicherung für die gesamte Beleg­schaft abgeschlossen. «Toitoitoi, bislang sind wir alle fit und gesund, aber man weiss ja nie, was noch passiert», sagt er. 

Das Thema Versicherungen interessiert ihn eigentlich überhaupt nicht. «Aber wenn man sie braucht, ist man natürlich extrem froh, Hilfe zu erhalten.» Für Zurich hat er sich entschieden, weil es ein bewährtes Traditions­unter­nehmen ist und er sich auf einen guten Service verlassen kann. Gleich­zeitig kann er online schnell und einfach abschliessen und sich nachher sofort wieder um seine Kunden kümmern. «Früher musste ich einen gefühlt fünfstündigen Termin über mich ergehen lassen, heute mache ich das bei Zurich in zehn Minuten, telefoniere noch kurz mit den kompetenten Mitarbeitern und die Sache ist erledigt. So unkompliziert habe ich noch nie eine Versicherung abgeschlossen.»

Beratung als Kernkompetenz

Einfach, schnell und zuverlässig – diese Philosophie verfolgt Tonino Di Antonio auch bei frezzo.ch. Dank Lagern in verschiedenen Regionen der Schweiz kann er innerhalb weniger Tage ausliefern, oft bereits am Folgetag der Bestellung. Er freut sich über jeden einzelnen Kunden, den er und sein Team per Telefon oder E-Mail umfassend beraten können – «das ist neben dem guten Sortiment unsere besondere Stärke.»

Die Firma ist sein absolutes Herzens­projekt. Dafür hat er einen attraktiven Job als Kunden­dienst­leiter aufgegeben und dafür ist er bereit, viel und hart zu arbeiten. Wenn er seine unter­nehmerische Vision verfolgen und sein eigenes Ding durchziehen kann, ist er glücklich. Doch mit dem Erreichten gibt er sich noch nicht zufrieden: «Wir wollen natürlich weiter wachsen. Mein Ziel ist es, dass frezzo in 20 Jahren einer der grössten Online­händler der Schweiz für Kinder­bedarf sein wird.»

Wenn die Kids sicher mit einem Kindervelo unterwegs sind, freue ich mich wie eine frezzo-Giraffe.

Privat ist es Tonino di Antonios grösster Traum eine eigene Familie zu haben und für seine Kinder die schönsten frezzo-Fahrzeuge auszusuchen. Schon heute hat er riesige Freude, wenn er mit der Freundin unterwegs ist und glückliche Kinder auf frezzo-Velos sieht: «Das macht mich megastolz.»

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