Vollkasko oder Teilkasko – was lohnt sich?

Kind mit Handy im Auto

Vollkasko oder Teilkasko – was lohnt sich?

Schäden am Auto können so richtig teuer werden: Reicht eine Teilkasko als Absicherung – oder lohnt sich die Vollkasko? Und was ist das eigentlich?
Was für ein Tag: Priska fährt mit ihrem Auto ins Firmenparkhaus. Sie ist viel zu spät dran und streift vor lauter Hektik eine Säule. Die ganze linke Seite ihres Fahrzeugs ist eingedrückt. Zwar fährt es noch, aber es sieht schlimm aus. Als sie nachmittags von der Arbeit zurückkommt, geht der Stress weiter. Auch auf der rechten Seite hat ihr Wagen einen riesigen Kratzer. Da hat sie offensichtlich ein anderes Auto beim Ausparkieren gerammt – und ist anschliessend verschwunden.

Micky Maus im Lack

Ihr Mann Urs ist ebenso vom Pech verfolgt: Erst gerät er mit seinem Auto in einen Hagelzug, dann schlägt ein Stein ein Loch in die Windschutzscheibe. Auf dem Parkplatz kratzt ihm ein Unbekannter eine Micky Maus in den Lack. Und zu guter Letzt kollidiert er noch mit einem Wildschwein.

Teilkasko zahlt für Hageldellen

Als beide zuhause ankommen, sind Priska und Urs komplett erschöpft – und ratlos: Was ist denn nun überhaupt versichert? Ein Anruf bei Zurich bringt Klarheit. Beide Fahrzeuge haben eine Vollkaskoversicherung. Diese setzt sich aus Teilkasko und Kollisionskasko zusammen. Die Teilkaskoversicherung kommt im Allgemeinen für schicksalhafte, überraschende Schäden auf. Sie zahlt die Reparatur der Hageldellen am Auto von Urs, sie übernimmt die Reparatur seiner Windschutzscheibe und bezahlt auch die Kosten der durch Wildschweinkollision zerbeulten Stossstange. Übrigens: Bei Kollision mit Tieren muss die Polizei oder der Wildhüter benachrichtigt werden. Micky Maus im Lack als mutwillige Beschädigung übernimmt die Teilkasko nicht, die Behebung dieses Schadens ist aber über die Vollkasko gedeckt.

Vollkasko zahlt für Schäden nach Unfällen

Die Schäden an Priskas Auto sind von der Teilkasko nicht gedeckt. Gut, dass sie eine Vollkaskoversicherung hat, bei der Kollisionsschäden eingeschlossen sind. Dazu gehören auch selbstverschuldete Unfälle wie ihr Flirt mit der Parkhaussäule. Und der Schaden, welchen der Unbekannte an ihrem parkierten Fahrzeug verursacht hat? Das ist ein sogenannter Parkschaden. Er kann optional abgesichert werden, als Ergänzung zur Vollkasko. Glücklicherweise hat sich Priska auch für den Baustein «Parkschaden» entschieden. So werden alle ihre Schäden von der Versicherung übernommen.

Dank Zurich Help Point wird alles wieder gut

Wie Urs und Priska erfahren, müssen sie sich nicht selbst um die Organisation der Reparaturen kümmern. Sie vereinbaren für den nächsten Morgen einen Termin im Zurich Help Point. Dort erzählen sie bei einer grossen Tasse Kaffee von ihrem aufregenden Tag. Papierkram gibt es nicht: Ein Fahrzeugexperte besichtigt kurz mit ihnen die Autos und empfiehlt ihnen die schonendste Reparaturmethode. Anschliessend erhalten sie die Schlüssel für die kostenlosen Ersatzfahrzeuge. Urs fährt nur Automatik und Priska benötigt einen Kindersitz – kein Problem. Nach 20 Minuten sitzen beide in ihren Ersatzwagen und können damit zur Arbeit fahren.

Lebenslange Garantie

Drei Tage später erhält Priska einen Anruf. Ihr Auto ist repariert. Beim Abholen staunt sie: Ihr Wagen sieht aus wie neu. Und weil sie den Help Point genutzt hat, bedankt sich Zurich bei ihr mit einem reduzierten Selbstbehalt. Was ihr am besten gefällt: Auf alle Reparaturen gewährt Zurich eine lebenslange Garantie. Auch Urs kann noch am selben Tag sein Fahrzeug abholen. Er freut sich, dass es frisch gesaugt wurde und der Fahrzeugexperte noch einen Gratis-Sicherheitscheck vorgenommen hat. Bremsen und Lichter funktionieren einwandfrei.

Für wen lohnt sich die Vollkasko?

Beim Abschied hat Urs noch eine Frage: «Wer braucht eigentlich eine Vollkasko und wer braucht eine Teilkaskoversicherung?» Der Fahrzeugexperte sagt, dass eigentlich jeder eine Teilkaskoversicherung benötigt, denn beispielsweise vor einem Bruchschaden der Scheiben am Auto kann man sich fast nicht schützen. Die Vollkasko lohnt sich vor allem für neuere Fahrzeuge. Sie kommt nach einer Kollision für die Reparatur auf und stellt sicher, dass bei einem Totalschaden der Wert des Fahrzeugs entschädigt wird. «In der Regel empfehlen wir die Vollkasko bis zum siebten Betriebsjahr, aber es kommt natürlich ganz auf die persönliche Situation an», kommentiert der Experte. Für Urs und Priska hat sich der umfassende Schutz auf jeden Fall gelohnt. 

Teilkasko: Was ist das?

Neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung können Sie eine Teilkaskoversicherung abschliessen. Während die Haftpflicht Schäden an anderen Personen und fremden Gegenständen zahlt, für die Sie als Fahrzeughalter einstehen müssen, kommt die Teilkasko für Schäden am eigenen Fahrzeug durch folgende Risiken auf: Diebstahl, Feuer- und Elementarschäden, Hagelschäden und Glasbruch, Vandalismusschäden, Kollision mit Tieren und Schäden durch Marder oder Nagetiere. Kollisionsschäden sind bei der Teilkasko nicht enthalten.

Vollkasko – brauche ich das?

Von Vollkasko spricht man, wenn zusätzlich zur Teilkasko auch die Deckung Kollision gewählt wird. In der Kollision sind Unfallschäden am eigenen Fahrzeug versichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Kollision mit einem Gegenstand wie Baum oder Mauer oder einem anderen Fahrzeug ereignet und selbst verschuldet ist. Mitversichert sind auch mutwillige Handlungen Dritter. Schäden, die anderen zugefügt werden, sind über die obligatorische Haftpflicht versichert. Das gilt auch, wenn bei einem Unfall Dritte verletzt werden.

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